Slogan: Einfach, flexibel, sinnvoll

Was ist Semantik?

Unter Semantik bei Web-Seiten versteht man vereinfacht ausgedrückt die korrekte Anwendung der Grammatik einer Web-Sprache. Mithilfe der Semantik teilt der Autor oder Programmierer die Web-Seite in ihre Glieder auf, die es nicht nur dem menschlichen Leser ermöglicht, den Sinn einer Seite zu erfassen.

Wikipedia definiert die Semantik als

Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen befasst. http://de.wikipedia.org/wiki/Semantik

Jeder kennt die Schwierigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache. Es reicht nicht nur, die Vokabeln zu kennen, sondern muss sich auch mit der Grammatik befassen. Erst mit der Kenntnis der Grammatik kann man beginnen, einfache – bezogen auf die Bedeutung – Sätze zu bilden, die ein Muttersprachler verstehen kann.


Ein Schüler, der Englisch als Fremdsprache aufnimmt, beginnt Sätze aus Satzgliedern, nämlich Subjekt, Prädikat und Objekt, zu bilden.

Bei der Erstellung von Web-Seiten verhält es sich genauso. Jeder, der schon einmal mit einem Textverarbeitungsprogramm, längere Text geschrieben hat, wird mit Formatvorlagen gearbeitet haben.
So haben Absätzen Überschriften, die sich optisch hervorheben. Die Überschriften leiten Abschnitte zu Kapiteln ein. Schließlich werden die Kapitel einem Titel des Dokuments untergeordnet.
Damit hat das Dokument eine Gliederung erhalten, auf die es bei der Erstellung von Web-Seiten auch ankommt.
So kennt die Semantik von HTML Überschriften je nach Gewichtung von h1 bis h6. Es gibt Listen, die entweder nummeriert oder unnummeriert eingerückt werden, sogar einzelne Textabschnitte haben eine Vorlage. Es ist das p-Tag (<p>Ihr Text</p>).
Wendet man die Semantik an, erzeugt man strukturierte Seiten, die neben dem menschlichen Leser auch Programme auswerten können.

Natürlich können Programme die Bedeutung des Inhalts nicht verstehen, sie können den Inhalt aber einordnen, eingliedern oder anders darstellen.
Um auf das Beispiel der Screen-Reader zurückzukommen, die Web-Seiten vorlesen, können sie nun aufgrund der Gliederung beispielsweise beginnen, erst den Titel, danach die Kapitel und erst dann den ersten Textabschnitt vorzulesen.
Verlinkte Listen geben dem zuhörenden Benutzer die Möglichkeit, gleich bei dem ersten passenden Listeneintrag zu den Informationen zu gelangen, die sonst erst nach längerem Suchen gefunden werden.

Fazit

Mit solcher Technik vereinfacht man also den schnellen Zugriff auf gesuchte Inhalte, die für jeden Autor von Web-Seiten oberstes Gebot sein sollte.